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Berufsunfähigkeitsversicherung: Krankheiten umfassend absichern

Eine schwerere Erkrankung kann Ihr Leben nachhaltig verändern – auch finanziell, wenn Sie Ihren Job nicht mehr ausüben können. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann Sie finanziell absichern – ganz gleich, woran Sie erkranken.

50 Prozent Berufsunfähigkeit reicht: Wenn Sie Ihren Job nicht mehr zu mindestens 50 Prozent ausüben können, bekommen Sie die versicherte Rente.

Schutz von Anfang an: Geleistet wird rückwirkend zum ersten Tag der Berufsunfähigkeit – auf Wunsch auch schon bei längerer Arbeitsunfähigkeit.

Rente nach Ihren Wünschen: Sie erhalten die von Ihnen gewünschte und versicherte Rente, die in der Regel auch jährlich steigt.

Risiko Berufsunfähigkeit absichern

Berufsunfähigkeit durch psychische Erkrankungen

Psychische Erkrankungen sind heute der Hauptgrund für Berufsunfähigkeit. Sie sind vielfältig und treten in ganz unterschiedlichen Formen auf. In vielen Fällen hängen sie eng mit der beruflichen Tätigkeit zusammen und werden unter dem Begriff „Burn-out“ geführt: Darunter versteht man einen Zustand starker emotionaler und körperlicher Erschöpfung durch chronische Überforderung oder auch anhaltende Kränkungen im Beruf.

Aber auch private Probleme können zu psychischen Problemen führen. Die Behandlung psychischer Erkrankungen ist zeitaufwendig und bedingt oft eine Auszeit im Job – oft ist auch ein Jobwechsel angeraten. Für diese Behandlungszeit kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung helfen, die finanziellen Lücken zu stopfen.

Seelische Erkrankungen lassen sich in verschiedene Gruppen einteilen:

  1. Mono- und bipolare Erkrankungen
    Hierunter fallen fallen Stimmungsschwankungen, die weit über das normale Maß hinausgehen – und zwar in Richtung Depression genauso wie in Richtung Stimmungshoch.
  2. Die Persönlichkeitsstörungen
    Hierunter fallen alle Erkrankungen mit Entgleisungen von menschlichen Eigenschaften und Charakterzügen – dazu gehören zum Beispiel auch Angst- oder Essstörungen.
  3. Schizoforme Erkrankungen
    Diese Erkrankungen betreffen Psychosen bis hin zur Schizophrenie.

Erkrankungen am Bewegungsapparat

Erkrankungen am Bewegungsapparat betreffen ein weites Feld: Probleme an der Wirbelsäule sind ebenso erfasst wie Schulter- und Gelenkprobleme in allen Ausprägungen. Gerade bei Menschen mit körperlicher Tätigkeit können solche Probleme zum Aus im Job führen.

Rückenschmerzen können aber bei jedem Beruf zu Auszeiten führen – auch dauerhaft. Zu diesem Kreis gehören im Übrigen auch chronische Erkrankungen oder Bandscheibenvorfälle, die nicht mehr heilbar sind, sondern „nur“ noch behandelbar.

Neubildungen und Berufsunfähigkeit

Eine Krebsdiagnose verändert alles – wer betroffen ist, muss sich Gedanken machen um die Heilung, die heute vielfach möglich ist. Sie kostet aber Zeit und Kraft, und an ein Arbeiten während der Therapie ist in der Regel kaum zu denken. Zudem wird nach dem Überstehen der Erkrankung oft ein anderer beruflicher Weg eingeschlagen, um Belastungen und Risikofaktoren zu senken. Auch hierfür kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung einen wichtigen finanziellen Beitrag leisten.

Bluthochdruck ist heute fast schon eine Volkskrankheit und Auslöser vieler gesundheitlicher Probleme – bis hin zum Herzinfarkt oder Schlaganfall. Das Besondere: Bluthochdruck an sich verursacht keine Beschwerden, viele Betroffene merken nicht einmal, dass sie daran leiden. Auf Dauer kann hoher Blutdruck aber das Risiko von Schäden an lebenswichtigen Organen wie Herz, Gehirn, Nieren oder Augen steigen lassen.

Führt erhöhter Blutdruck zu schwereren Folgeerkrankungen, müssen die Betroffenen in der Folge beruflich oft kürzertreten und bleiben nicht selten ein Leben lang berufsunfähig – das gilt auch für viele andere Erkrankungen des Herz- und Kreislaufsystems. Die Berufsunfähigkeitsversicherung kann in diesem Fall eine Rente zur Verfügung stellen, die bis zum Erreichen der Altersgrenze und dem damit verbundenen Eintritt in die Altersrente für finanzielle Sicherheit sorgt.

Die häufigsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen

  • Herzinfarkt: Durch die fehlende Durchblutung stirbt Herzmuskelgewebe ab.
  • Herzrhythmusstörungen: Das Herz gerät aus dem Takt und schlägt zu schnell, zu langsam oder unregelmäßig.
  • Schlaganfall: Ein Schlaganfall wird durch eine akute Störung der Blutversorgung des Gehirns verursacht.
  • Tachykardie: Eine spezielle Form der Herzrhythmusstörung, bei der das Herz andauernd sehr bzw. schnell schlägt.
  • Vorhofflimmern: Eine weitere Form der Herzrhythmusstörung, die zu lebensbedrohenden Blutgerinnseln im Herzen führen kann.

Sonstige Erkrankungen

Neben den häufigsten Krankheiten, die zu einer Berufsunfähigkeit führen, gibt es viele weitere Krankheitsbilder, die Ihre berufliche Tätigkeit bedrohen und zu einer gesundheitlichen Auszeit führen können.

Dazu gehören vor allem Erkrankungen wie zum Beispiel Aids oder Diabetes. Auch für solche Erkrankungen ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll, um bei einer schweren Erkrankung nicht auch noch finanziell vor dem Ruin zu stehen.

Berufsunfähigkeitsversicherung: Krankheiten müssen nicht den Schutz ausschließen!

Problemlos versicherbar

Mit diesen Vorerkrankungen bekommen Sie in aller Regel problemlos eine Berufsunfähigkeitsversicherung:

  • Starke Fehlsichtigkeit bis +/- 8 Dioptrien
  • Niedriger Blutdruck
  • Gallensteine
  • Gastroenteritis
  • Pneumonie
  • Lungenentzündung
  • Magenkatarrh
  • Muskelfaserriss
  • Phimose
  • Leichtes Übergewicht bis BMI 30

Mit Einschränkungen versichbar

Bei diesen Erkrankungen müssen Sie mit Risikozuschlägen und Leistungsausschlüssen rechnen:

  • Allergien
  • Asthma bronchiale
  • Bandscheibenvorfall
  • Übergewicht mit BMI > 30
  • Gicht
  • Hörsturz
  • Kniegelenkserkrankungen
  • Morbus Crohn
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Schlafpnoe

Nicht versicherbar

Mit diesen Krankheiten sind Sie in der Regel nicht versicherbar:

  • Alzheimer
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Bösartige Tumore in den letzten drei Jahren
  • Diabetes
  • Hepatitis C
  • Multiple Sklerose
  • Rheuma
  • Schlaganfall