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Indexpolicen

Indexpolicen bauen auf der Wertentwicklung eines der großen Aktienindizes auf: Seine Wertentwicklung wird nach einem festgelegten Muster an Sie weitergegeben. Sie haben dabei jedes Jahr aufs Neue die Wahl, ob Sie sich für eine garantierte Verzinsung entscheiden oder an der Wertentwicklung des entsprechenden Indexes teilhaben möchten – oder eine Mischung aus beiden wünschen.

Die meisten Modelle der Indexpolicen sehen Garantiemechanismen wie bei einer Rentenversicherung mit Garantie vor – Sie erhalten dann bei Vertragsende auf jeden Fall Ihr eingezahltes Geld oder einen festgelegten Teil davon (zum Beispiel 80 Prozent) garantiert und können einmal erreichte Gewinne meist auch einloggen, also sichern, sodass Sie bei Vertragsende auf jeden Fall zur Verfügung stehen.

Mit Indexpolicen Rendite sichern

Chancen …

Sie verbinden Börsenchancen bei der Rendite mit einer hohen Sicherheit. Die indexbasierten Rentenversicherungen versprechen in aller Regel Kapitalerhalt: Am Ende der Vertragslaufzeit wird mindestens Ihr eingezahltes Kapital zur Verfügung stehen. Zusätzlich werden einmal erreichte Gewinne gesichert. Wenn Ihnen das zu wenig Sicherheit ist, können Sie eine garantierte Verzinsung wählen: Sie erhalten dann im entsprechenden Jahr die zugesagte Verzinsung – unabhängig von der Indexentwicklung. Um die richtige Balance zwischen Risiko und Sicherheit zu finden, können Sie beide Elemente auch kombinieren: Sie wählen dann zum Beispiel, dass 75 Prozent Ihres Kapitals dem Index folgen, während die restlichen 25 Prozent fest verzinst werden.

… und Risiken

Die indexbasierten Varianten gelten vor allem gegenüber den klassischen Rentenversicherungen als recht teuer, weil die Sicherungsmechanismen für Ihr eingesetztes Kapital hohe Gebühren nach sich ziehen. Bei einer Beratung ist es immens wichtig, die Höhe der von Ihnen zu zahlenden Kosten genau ermitteln zu lassen. Denken Sie bei der Planung Ihrer Altersvorsorge auch daran, dass es in Jahren mit einer schlechten Börsenentwicklung zu Nullrenditen kommen kann – das Kapital für Ihre Altersvorsorge wächst dann nicht weiter. Befürchten Sie solche Jahre, steigen Sie am besten für den Zeitraum einiger Jahre auf die garantierte Verzinsung um.

Indexpolicen: Das ist steuerlich wichtig

Bei den indexbasierten Rentenversicherungen lohnt sich vor allem der Blick auf die steuerliche Bewertung im Vergleich zu den sogenannten ETFs (Exchange Trades Funds), die Sie wie bei einem fondsgebundenen Rentenversicherung an der Wertentwicklung von Indizes teilhaben lassen. Die Erträge aus den ETFs werden jährlich mit der Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer belegt.

Die Erträge aus indexbasierten Rentenversicherungen dagegen werden erst bei Laufzeitende besteuert – und zwar zu 50 Prozent auf Basis des individuellen Steuersatzes. Wer die Auszahlung bis nach Rentenbeginn und Ausscheiden aus dem Erwerbsleben schieben kann, wird so meist deutlich weniger zahlen, weil der Steuersatz im Rentenalter geringer ist.

Für wen ist die indexbasierte private Rentenversicherung geeignet?

Die indexbasierte Rentenversicherung ist eine gute Wahl, wenn Sie …

  • renditeorientiert für das Alter vorsorgen möchten,
  • Ihr eingesetztes Kapital und zwischenzeitlich erzielte Gewinne garantiert haben wollen,
  • an der Wertentwicklung von Indizes teilhaben möchten, ohne selbstständig und auf eigenes Risiko auf ETFs setzen zu müssen.