Sie befinden sich hier:

Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung

Wer Vorerkrankungen hat, wünscht sich eine Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung. Ganz ohne Prüfung ist allerdings nur eine Sterbegeldversicherung mit einer Wartezeit möglich, die zudem nur kleinere Summen absichert.

Einige Versicherungen bieten ihre Risikolebensversicherung aber ohne die übliche Gesundheitsprüfung an. An die Stelle der Gesundheitsfragen tritt ein vereinfachter Fragenkatalog. Statt der üblichen zehn bis 15 werden nur drei bis fünf Fragen zur Gesundheit des Antragstellers gestellt.

Familie und Partner optimal absichern

Versicherungsschutz an Bedingungen geknüpft

Bei einer Risikolebensversicherung mit vereinfachten Fragen kommen meist nur bestimmte Zielgruppen in den Genuss der leichteren Risikoprüfung: Meist richtet sich das Angebot an Bauherren oder Existenzgründer, die eine Praxis finanzieren müssen. Zudem ist das Einstiegsalter oft begrenzt und die Höhe der maximalen Versicherungssumme ebenso.

Allianz Risikolebensversicherung verzichtet auf Gesundheitsfragen

Seit 2014 bietet die Allianz ihre verbesserte Kombination aus Baufinanzierungs-Darlehen und Hinterbliebenen-Vorsorge an. So verzichtet der Versicherer bei der Risikolebensversicherung auf detaillierte Gesundheitsfragen, das aber nur in Verbindung mit einem Darlehensvertrag. Der Kunde muss keinen Gesundheits-Check absolvieren, aber bestätigen, dass er in den zwei vorausgegangenen Jahren uneingeschränkt arbeitsfähig war und nicht an einer schweren Krankheit leidet.

Hierzu zählt der Versicherer zum Beispiel Erkrankungen wie

  • Krebs,
  • Diabetes oder
  • Nierenversagen.

Der Kauf einer Immobilie ist eine Anschaffung fürs Leben, daher sollten die Angehörigen im Ernstfall abgesichert sein. Die vereinfachte Risikoprüfung erleichtert den Zugang zu einer preiswerten und verlässlichen Hinterbliebenenvorsorge.

uniVersa: Kein Verzicht, aber Verkürzung der Gesundheitsfragen


Die uniVersa Lebensversicherung AG verzichtet nicht auf ihren Fragenkatalog, verkürzt ihn jedoch im Bereich der Risikolebens- und Kapitallebensversicherung. Bisher hatte der Versicherungsnehmer zahlreiche Fragen zu seiner Gesundheit und seinem Allgemeinzustand zu beantworten, nun ist der Katalog auf fünf Fragen beschränkt worden.

Aber auch hier gibt es für dieses neue Procedere Auflagen. Die Risikolebensversicherung geht bis zu einer maximalen Versicherungssumme von 100.000 Euro, die Beitragsbefreiung bei Abschluss eines Berufsunfähigkeitsschutzes für eine klassische Privatrente bis 250 Euro Monatsbeitrag.

Basler Risikolebensversicherung: Offen für alle unter 40

Eine vereinfachte Gesundheitsprüfung in der Risikolebensversicherung bietet auch die Basler an – alle Unter-40-Jährigen können eine Versicherungssumme von maximal 300.000 Euro absichern und dabei auf einen vereinfachten Fragenkatalog zugreifen.

Das Besondere: Diese Option steht allen Interessenten offen und ist nicht an weitere Vorgaben – wie zum Beispiel eine gerade abgeschlossene Baufinanzierung oder die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Berufsgruppe – gebunden.

Wie lauten eigentlich die Gesundheitsfragen?

Jeder Versicherer formuliert den Fragenkatalog für seine Risiko- und Gesundheitsprüfung unterschiedlich – es gibt also keinen Fragenkatalog, der für alle Versicherer gleichermaßen gilt. Es gibt aber bei den Risikolebensversicherungen in der Gesundheitsprüfung natürlich Überschneidungen und Fragen, die bei allen Lebensversicherungen in etwa gleichlauten. Wir haben für Sie die üblichen Fragen der Versicherer zusammengestellt.

  • Tumorerkrankungen
  • Medikamenteneinnahme
  • Infektionen wie HIV
  • Zurückliegende Unfälle oder Krankenhausaufenthalte
  • Rauchen
  • Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes
  • Nierenleiden
  • Feststellung einer Pflegestufe
  • Gewicht und Körpergröße
  • Allergien
  • Psychische Erkrankungen
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Riskante Sportarten wie Fallschirmspringen