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Risikolebensversicherung Vergleich: Jetzt sparen

Auf dem Versicherungsmarkt gibt es bei den zahlreichen Angeboten von Risikolebensversicherungen Beitragsunterschiede von 300 Prozent und mehr. Ein Vergleich der verschiedenen Anbieter kann eine Ersparnis von Hunderten von Euro bringen über die Laufzeit von meist mehreren Jahrzehnten.

Wichtig ist, dass Sie für Ihre Familie ausreichenden Versicherungsschutz günstig sicherstellen können. Finden Sie in unserem Vergleich die ideale Absicherung, und sparen Sie bares Geld beim wichtigen Schutz Ihrer Hinterbliebenen und der Ihnen nahestehenden Menschen.

Das Wichtigste auf einen Blick

Auf diesen Punkte sollten Sie im Vergleich der Risikolebensversicherung achten:

  • Höhe der Versicherungssumme: Je höher der Schutz, umso höher der Beitrag.
  • Laufzeit: Langzeitschutz über das 60. Lebensjahr hinaus wird teurer.
  • Beruf und Ausbildung: Günstiger Schutz in den meisten Berufsgruppen möglich.
  • Größe und Gewicht: Ein normaler BMI reduziert den Beitrag.
  • Raucherstatus: Raucher müssen mit Zuschlägen rechnen.
  • Hobbys: Zusatzbeiträge zum Beispiel für Motorradfahrer möglich.
  • Leistungsmerkmale: Premium-Schutz kann sinnvoll sein.

Risikolebensversicherung Vergleich: Versorgungslücke schließen

Risikolebensversicherung: Günstigen Schutz für die Familie sichern

Die wichtige Frage nach der Höhe der Versicherungssumme bei der Risikolebensversicherung lässt sich grob mit folgenden Faustregeln erfassen.

1. Sie sind der Alleinverdiener einer jungen Familie mit kleinen Kindern? Gehören zu Ihrer Familie Babys oder Kinder in Ausbildung oder Studium? Dann sollten Sie mit dem Fünffachen Ihres Brutto-Jahreseinkommens als Versicherungssumme rechnen. Kinder sollten so lange mit abgesichert sein, bis sie auf eigenen Beinen stehen können.

2. Haben Sie nur einen Partner, den Sie im Todesfall versorgt wissen möchten, nehmen Sie Ihr Jahresbruttoeinkommen mal Drei als Berechnungsgrundlage für die Versicherungssumme.

3. Größere Verbindlichkeiten wie zum Beispiel die Hypothek für die eigene Immobilie sollten zusätzlich abgesichert werden, damit die Immobilie im Todesfall schuldenfrei gestellt werden kann.

Risikolebensversicherung: So rechnen Sie für den Vergleich

Sie verdienen derzeit rund 2.800 Euro netto. Mit einer Versicherungssumme von 100.000 Euro finanzieren Sie rund 500 Euro monatliche Rente über 20 Jahre. Bei 2.800 Euro brauchen Sie also 560.000 Euro, denn 2.800 durch 560 Euro ergibt einen Faktor von 5,6. Die Restschuld auf der eigenen Immobilie von 130.000 Euro sollte zusätzlich abgesichert werden. Im Grundsatz gilt: Höhere Absicherungen sind wegen der günstigen Beiträge der Risikolebensversicherung oft leicht zu schultern und werden Ihre Hinterbliebenen im Todesfall finanziell spürbar entlasten. Denken Sie bei er Absicherung auch daran, dass ggf. für die Risikolebensversicherung Steuern fällig werden – für eine steueroptimierte Absicherung rufen Sie uns einfach an!

Die Laufzeit der Risikolebensversicherung im Vergleich

Neben der Versicherungssumme ist die Laufzeit der Risikolebensversicherung wichtig. Entscheiden Sie sich keinesfalls für eine zu kurze Laufzeit! Vergleichen Sie, wie viel Geld Sie sparen, sollten Sie auf ein paar Jahre Laufzeit verzichten. Bedenken Sie, welchen Risiken Sie dagegen Ihre Angehörigen aussetzen, sollte der Versicherungsschutz zu früh enden und die Absicherung wegen ein paar wenigen Jahren ausfallen. Läuft die Versicherung aus, während Ihre Kinder noch in der Schule oder der Ausbildung sind oder ein Kredit noch nicht abgezahlt ist, kann das existenzgefährdend für die Hinterbliebenen sein.

In der Regel betragen die Laufzeiten der Risikolebensversicherungen rund 20 bis 25 Jahre. Gestalten Sie den Vertrag individuell: Die Risikolebensversicherung sollte so lange laufen, wie Familienangehörige finanziell vom Versicherten abhängig sind. Haben Sie einen Vertrag mit 20 Jahren Laufzeit abgeschlossen, obwohl Ihre Kinder dann bereits aus dem Haus sind oder finanziell nicht mehr abhängig von Ihnen, kann die Versicherung dennoch sinnvoll und notwendig sein, zum Beispiel, um Ihren Partner bei der Immobilienfinanzierung abzusichern.

Laufzeitverlängerung: Sinnvoll oder nicht?

Manche Premium-Tarife der Risikolebensversicherung sehen vor, dass Sie im Alter die Laufzeit noch einmal verlängern können – natürlich ohne erneute Gesundheitsprüfung. Das kann sinnvoll werden, wenn Sie zum Beispiel später als geplant noch einmal Eltern werden und das Kind bis in die Ausbildung hinein absichern möchten. Die Option der Laufzeitverlängerung ist allerdings teuer, denn nur die teureren Tarife bieten so etwas an. Sinnvoller kann es sein, einen günstigen Schutz gleich für einen längeren Zeitraum zu wählen.

Risikofragen : Schon im Vergleich entscheidend

Risikofragen bestimmen maßgeblich die Höhe des Beitrags – und das gilt bereits beim Vergleich. Zum einen gilt das für die Frage nach dem Raucherstatus. Raucher werden bei der Risikolebensversicherung im Vergleich zur Kasse gebeten. Die Tarife für Raucher sind deutlich teurer – in der Regel betragen die Aufschläge 50 bis 100 Prozent. Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören, können Sie den Tarif Ihrer Risikolebensversicherung meistens nach zwölf Monaten Abstinenz umstellen. In der Versicherungsbranche zählt in der Regel derjenige als Nichtraucher, der zwölf Monate vor Antragstellung kein Nikotin durch Rauchen zu sich genommen hat. Viele Risikolebensversicherungen im Vergleich bieten aber auch Spezialtarife für alle diejenigen an, die noch nie geraucht haben oder seit mehr als zehn Jahren rauchfrei sind.

Wichtig ist auch die Angabe von Größe und Gewicht im Vergleich der Risikolebensversicherung: Ein erhöhter BMI (je nach Versicherung ab 28 bis 30) führt zu erhöhten Beiträgen. Risikolebensversicherungen fragen für den Vergleich auch gezielt nach Hobbys – vor allem danach, ob Sie Motorradfahrer sind oder nicht. Bejahen Sie das, zahlen Sie meist zehn bis 20 Prozent mehr Prämie für das erhöhte Risiko. Stellen Sie später einen Antrag, werden weitere Risikofragen gestellt – zum einen im Hinblick auf Hobbys: Riskante Hobbys – etwa Paragliding oder Tauchen – führen zu Risikozuschlägen. Übrigens: Eine Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung gibt es nicht, wohl aber vereinfachte Antragsformulare bei bestimmten Versicherern.

Leistungsmerkmale im Blick behalten

Im Vergleich der Risikolebensversicherung spielen Leistungsmerkmale der Verträge meist eher eine untergeordnete Rolle. Dabei sind Optionen wie eine Nachversicherung bei steigendem Bedarf oder eine Dynamik mit der Anpassung der Versicherungssumme über die Jahre durchaus sinnvoll. Andere Leistungsmerkmale wie eine vorzeitige Auszahlung der Lebensversicherung bei schwersten Erkrankungen oder eine Verlängerung der Laufzeit ohne erneute Gesundheitsprüfung dagegen müssen im Einzelfall bewertet werden – meist werden diese Merkmale in Premium-Tarifen angeboten, und die sind deutlich teurer als der Basis-Schutz. Sie sehen im Ratgeber Risikolebensversicherung, welche Leistungsmerkmale bei der Risikolebensversicherung sinnvoll sind – und welche eher überflüssig sein dürften.

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Dynamik

Die Versicherungssumme kann jährlich ohne erneute Gesundheitsprüfung um meist drei bis fünf Prozent erhöht werden.

Erhöhungsoption

Bei bestimmten Anlässen (Heirat, Geburt/Adoption, Aufnahme selbstständiger Tätigkeit, Start ins Berufsleben, Aufnahme eines Darlehens zur Finanzierung einer selbst genutzten Immobilie) kann die Versicherungssumme nachträglich ohne erneute Gesundheitsprüfung bei jedem Anlass erhöht werden. Meist ist pro Anlass eine Erhöhung von bis zu 50.000 Euro vorgesehen, die Versicherungssumme kann insgesamt meist durch alle Erhöhungen verdoppelt werden.

Mitversicherung des Partners

Bei Heirat oder Geburt/Adoption eines Kindes kann der Partner mit einer vereinfachten Gesundheitsprüfung mit in den Vertrag aufgenommen werden. Alter und Versicherungssumme können ebenso wie die Laufzeit dabei beschränkt sein.

Flexibilität bei finanziellen Engpässen

Bei einem finanziellen Engpass (zum Beispiel infolge Arbeitslosigkeit) können Sie den Vertrag beitragsfrei stellen und erhalten reduzierte Leistungen. Es besteht die Option, den Schutz mit der ursprünglich vereinbarten Versicherungssumme durch eine Nachzahlung der offenen Beiträge wiederherzustellen.

Zusätzlicher Schutz bei Berufsunfähigkeit

Sie haben die Möglichkeit, die Risikolebensversicherung um einen Schutz gegen Berufsunfähigkeit (sog. BUZ) zu erweitern. Das kann dadurch geschehen, dass bei Berufsunfähigkeit lediglich die Beiträge der Risikolebensversicherung gezahlt werden oder dass zusätzlich bei Berufsunfähigkeit eine Rente ausgezahlt wird.

... und weniger sinnvolle Zusatzbausteine

Vorgezogene Todesfall-Leistung

Manche Risikolebensversicherungen sehen unter bestimmten Bedingungen eine Auszahlung an Sie selbst vor Ihrem Tod vor. Voraussetzung dafür ist die Diagnose einer fortschreitenden, unheilbaren Krankheit, deren tödlicher Verlauf ärztlich diagnostiziert wurde. Sie erhalten die Versicherungssumme dann zu Ihrer freien Verfügung, um zum Beispiel eine Therapie zu finanzieren oder sich einen Wunsch zu erfüllen. Da die Auszahlung an sehr strenge Bedingungen geknüpft ist und die Risikolebensversicherung eigentlich die Hinterbliebenen absichern soll, ist die Option eher emotionaler Natur als praktischer.

Verlängerungsoption

Ihre Vertragslaufzeit kann bei dieser Option ohne erneute Gesundheitsprüfung um bis zu 15 Jahre verlängert werden. Die Verlängerungsmöglichkeiten sind meist durch zusätzliche Parameter beschränkt – etwa auf ein Höchstalter von 70 bis 75 Jahren.

Kinder-Bonus

Bei Geburt eines Kindes erhöht sich die Versicherungssumme für einen begrenzten Zeitraum – auch hier sehen wir keinen erhöhten Bedarf über die reguläre Versicherungssumme hinaus.

Bau-Bonus

Beim Bau oder Erwerb einer selbst genutzten Immobilie erhöht sich der Versicherungsschutz für einen begrenzten Zeitraum. Die Versicherungssumme sollte so bemessen sein, dass die Hypothek mit abgesichert ist – dann ist eine Zusatzleistung nicht notwendig.

Erhöhter Schutz bei Unfalltod

Im Falle eines Unfalls als Todesursache erhalten Sie eine erhöhte Versicherungssumme. Es besteht aber meist gar kein erhöhter Bedarf nach einem Unfall.